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Freitag, 15. April 2011

Scheidungskinder – Sicht der Eltern

Wäre es für Kinder nicht besser, wenn ihre Eltern zusammen bleiben?
Es wäre nicht gut, wenn man zusammen bleibt, auch wenn es nicht mehr funktioniert. Es würde immer wieder zu Streitereien kommen, die nicht gut für das Kind sind. Durch die ganzen Streitereien kann es auch passieren, dass das Kind in eine Partei getrieben wird – entweder Mutter oder Vater – oder es kann passieren, dass sich die Eltern zu sehr auf sich selbst konzentrieren und dabei ganz vergessen, dass sie noch ein Kind haben. Wenn die Eltern dann zu gereizt sind, kann das Kind auch nicht mehr mit ihnen sprechen ohne für alles mögliche gleich Ärger zu bekommen. Denn durch das angespannte Verhältnis der Eltern sind diese gereizt und schieben die Schuld auf das Kind.
All diese Punkte können dazu führen, dass es dem Kind schlecht geht, wenn die Eltern zusammen bleiben, daher ist die Empfehlung, dass sich die Eltern trennen. Wenn die Kinder dann alt genug sind, kann man es ihnen erklären und meistens finden diese das dann nicht schlimm.

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Wann/Wie sagt man seinem Kind am besten, dass sich Mama und Papa trennen?
Es ist immer am besten, wenn sich die Eltern im klaren darüber sind, wie es weiter geht. Beide müssen darüber geredet haben, wie sie weiter machen wollen. Erst wenn sich beide darüber im klaren sind, dass sie sich trennen wollen, dann sollten sie es dem Kind mitteilen. Und es sollte auch nicht ein Elternteil alleine machen, sondern beide gemeinsam, denn damit zeigen sie dem Kind, dass sie sich nicht die Köpfe einschlagen werden und dass es das beste ist, wenn sie sich trennen. Wenn sie gemeinsam dem Kind erklären, was los ist, können sie ihm auch direkt sagen, dass das Kind beide Elternteile weiterhin sehen wird und es nicht von einem komplett abgeschottet wird. Alles was dem Kind erklärt wird, sollte altersgerecht passieren. Denn nur so kann das Kind auch wirklich alles verstehen.

Das heißt also auch, dass man als Eltern weiterhin zusammenarbeiten sollte?
Ja. Das Kind wird weiterhin sein Leben leben und das kann nur gut gehen, wenn die Eltern zusammenarbeiten. Wenn das Kind Regeln zu befolgen hat, dann sollte dies bei beiden Elternteilen der Fall sein. Wenn das Kind dann bei Vater oder Mutter ist, sollten diese nicht damit anfangen über den ehemaligen Lebensgefährten herzuziehen. Damit versuchen sie das Kind auf die jeweilige Seite zu ziehen und das kann nicht gut gehen, weder für das Kind, noch für die Eltern. Auch sollte dem Kind klar gemacht werden, dass es mit beiden Elternteilen über die Probleme reden kann, die es hat oder auch, dass man gemeinsam etwas unternimmt, wie z.B. Kino, Jahrmarkt usw.

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Mittwoch, 13. April 2011

Scheidungskinder – Sicht der Kinder – Teil 1

Scheidungen werden immer wieder vollzogen. Dabei ist es wichtig das beide Seiten gewisse Dinge beachten.

Scheidung aus Sicht der Kinder:

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Ich bin das Kind von euch beiden!
- Das Kind braucht beide Elternteile, daher ist es nötig, dass sich die Eltern arrangieren und das Kind bei beiden sein kann, auch wenn nur ein Elternteil das Sorgerecht hat.
- Die Eltern müssen darauf achten, dass sie nie die Zeit des anderen verplanen. Ein Kind freut sich darauf, wenn es feste Zeiten für das jeweilige Elternteil hat. Daher sollen Eltern darauf achten nicht die Zeit mit dem Kind zu verplanen, wenn es eigentlich beim anderen Elternteil wäre.
- Die Eltern müssen schauen, dass die Zeitaufteilung gerecht ist. Es kann nicht sein, dass das Kind 6 Tage die Woche beim einen Elternteil ist und das andere Elternteil sieht das Kind so gut wie nie. Auch wenn das Kind zum getrennt lebenden Elternteil geht, sollte dies eine gewisse Zeit sein und nicht nur 1 Stunde oder so.

Ich habe euch beide gleich lieb!
- Die Eltern sollen sich gegenseitig nicht schlecht reden. Das ist für ein Kind nicht gut. Das Kind bekommt dann ein falsches Bild des anderen Elternteils oder empfindet für das schlecht redende Elternteil plötzlich anders.
- Auch sollen Eltern ihr Kind nicht verwöhnen. Es bringt nichts, wenn das eine Elternteil immer nett ist und dem Kind alles schenkt und kauft, was es möchte und das andere Elternteil wird dann als böse, gemein oder was auch immer dargestellt, weil es dem Kind eben nicht alles kauft.

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Dienstag, 12. April 2011

Kinderlosigkeit – Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen – Teil 2

Ob eine Frau in Deutschland im Laufe Ihres Lebens Mitter wird, hat wohl vor allem private Gründe.

Doch es gibt auch andere Faktoren, wie der Blick in die Statistik zeigt:
Ost-West-Unterschiede: Generell lässt sich feststellen, dass Frauen die in Westdeutschland leben, eher kinderlos bleiben als ihre ostdeutschen Pendants (Gegenstücke, Ebenbilder):
Von den Frauen, die zwischen 1964 und 968 geboren wurden, sind in Westdeutschland 22 Prozent kinderlos – doppelt so viele wie in den neuen Bundesländern.
Frauen im Osten bringen also im Schnitt mehr Kinder zur Welt als westdeutsche Frauen – das gilt sowohl für jene, die das gebärfähige Alter bereits überschritten haben, als auch für die Jahrgänge, die noch Kinder bekommen können. Erst bei den ganz jungen, die gerade erst am Anfang der Familiengründung stehen, findet eine Annäherung der Kinderzahl an das niedrige Niveau Westdeutschlands statt. Das Gleiche gilt für das Alter der Erstgebärenden: Waren die Frauen im Osten früher bei der Geburt ihres ersten Sprösslings relativ jung, so steigt das Alter, in dem sie Mutter werden, seit der Wende sukzessive an.

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Wohnort: Bei der Kinderlosigkeit spielt nicht nur das gesellschaftliche Umfeld eine Rolle, sondern auch die Geografie. So gilt für ganz Deutschland, dass der Anteil kinderloser Frauen in urbanen (städtisch) Gemeinden besonders hoch ist. In ländlichen Gebieten hingegen leben die wenigsten Kinderlosen.

Bildung: In den vergangenen Jahrzehnten haben immer mehr Frauen mittlere oder höhere Bildungsabschlüsse erworben und viele von den Gutqualifizierten wollen ihr eigenes Geld verdienen. Da sich Familie und Beruf in den alten Bundesländern nicht ohne Weiteres miteinander vereinbaren lassen, sinkt mit steigender Bildung und Erwerbstätigkeit der Frauen auch die Neigung, Kinder in die Welt zu setzen: In Westdeutschland ist jede vierte Meisterin und Akademikerin zwischen 40 und 75 Jahren kinderlos, bei Frauen mit einem niedrigen Bildungsniveau ist es nur jede zehnte.
In Ostdeutschland hingegen ist es genau umgekehrt: Haben von den gering qualifizierten Frauen 12 Prozent keine Kinder, sind es von den Frauen mit einem hohen Bildungsabschluss nur 9 Prozent.

Migration: Die Daten des Statistischen Bindesamtes zeigen, dass Frauen mit ausländischen Wurzeln mehr Kinder bekommen als deutsche Frauen. So haben von den heute 45- bis 54-Jährigen ohne Migrationshintergrund 18 Prozent keinen Nachwuchs, jedoch nur 10 Prozent der Frauen, die zugewandert sind oder als Nachkommen von Ausländern in Deutschland geboren wurden. Zudem haben Migrantinnen häufiger drei oder mehr Kinder – so viel Nachwuchs ist in Deutschland eine seltene Ausnahme.

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Montag, 11. April 2011

Kinderlosigkeit – Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen

In Deutschland kommen zu wenig Kinder auf die Welt: Derzeit hat jede dritte Frau keinen eigenen Nachwuchs. Vor allem hoch qualifizierte Frauen und solche, die in Großstädten leben, bleiben besonders häufig kinderlos.

Jede dritte Frau in Deutschland zwischen 16 und 75 Jahren ist kinderlos. Zu diesem Ergebnis kommt der Mikrozensus (Stichprobenvolkszählung) des Statistischen Bundesamts, eine jährliche Befragung von etwa 830.000 Menschen. In diesem Jahr fragten die Statistiker nicht nur nach im Haushalt lebenden Kindern, sondern konkret nach Geburten. Damit liegen erstmals verlässliche Daten über den Umfang der Kinderlosigkeit in der Bundesrepublik vor.

Wie sehr sich die Gebärfreudigkeit im Lauf der Zeit verändert hat, zeigt ein Blick auf die einzelnen Altersgruppen: Von den Frauen, die zwischen 1964 und 1068 auf die Welt gekommen sind und bei denen die Familienplanung mittlerweile weitgehend abgeschlossen sein dürfte, sind im Schnitt 21 Prozent kinderlos. Bei den Geburtenjahrgängen 1933 bis 1938 verzichteten lediglich 11 Prozent auf Nachwuchs.

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren nicht nur viele Frauen in Deutschland Mutter, die meisten hatten auch viele Kinder. Doch allmählich setzte ein Geburtenrückgang ein. Zunächst nahm der Kinderreichtum in den einzelnen Familien ab. Dieses Phänomen lässt sich bei fast allen Frauen beobachten, die bis zum Ende der 1940er Jahre das Licht der Welt erblickten. Die nachfolgenden Frauengenerationen, also die Geburtenjahrgänge 1949, bekamen nicht nur weniger Kinder als früher, sondern immer mehr setzten gar keinen Sprössling mehr in die Welt. Heute ist somit nicht die sinkende Kinderzahl pro Mutter Hauptgrund für den Geburtenrückgang, sondern die voranschreitende Kinderlosigkeit.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Scheidungskinder

In Gemeinschaftskunde haben wir uns erneut mit dem Thema Ehen bzw. Familien früher und heute beschäftigt. Dafür wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe hat das Thema Scheidung und um es noch ein bisschen genauer zu sagen, haben wir uns in dieser Gruppe noch einmal aufgeteilt und somit machen meine Klassenkameradin und ich das Thema Scheidungskinder. Ich denke, dass es gut ist, dass wir das Thema genommen haben, denn wir kennen und beide damit aus.

Nachdem wir dann unser Thema erhalten haben sind wir nun dafür zuständig eine kurze Präsentation darüber zu halten. Dabei hat jeder in unserer Gruppe 2 Minuten Zeit um seinen Teil der Präsentation für alle verständlich rüber zu bringen.

Ich denke, dass wir uns den Aspekt raus nehmen, wie es einem Kind nach der Scheidung geht und was sich ein Kind vielleicht von seinen Eltern wünscht auch wenn diese nicht mehr zusammen ist.

Als allererstes ist es wichtig zu betrachten, dass natürlich viele der Meinung sind, dass es für Kinder schlecht ist, wenn sich die Eltern trennen, aber mal ganz ehrlich: Ist es nicht schlimmer den Eltern immer beim Streiten zu zuschauen? Was ist für ein Kind wirklich schlimmer? Aber das ist natürlich nicht der einzige Aspekt, den wir bei dem Thema anschneiden werden. Allerdings müssen wir natürlich trotzdem auf die Zeit achten, die uns dafür gegeben ist.

Was sich Kinder von ihren geschiedenen Eltern wünschen ist ein anderer Punkt, den wir auch noch ansprechen möchten. Da wäre zum einen, dass ein Kind nicht zwischen den Fronten stehen möchte. Das Kind möchte nicht wählen müssen und wird es mit Sicherheit nicht schön finden, wenn der eine über den anderen Partner herzieht. Auch wenn man sich nicht mehr gut versteht, sollte das Kind immer außen vor bleiben und nicht in das Ganze hin und her hinein gezogen werden.

Ich denke, wir werden genug für das Thema zusammen bekommen, sodass wir vermutlich noch ein paar Punkte streichen müssen, damit wir bei den 2 Minuten bleiben und nicht überzeihen.