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Dienstag, 19. April 2011

Was sind die Ursachen der Globalisierung?

Der Begriff der Globalisierung wird erst seit 1990 verwendet. Auch vorher gab es weilweite wirtschaftliche, politische und soziale Beziehungen. Was hat zu einer Intensivierung dieser Beziehungen geführt, sodass man anfing, von der Globalisierung zu sprechen?

Eine Ursache für die Globalisierung sind die technologischen Neuerungen vor allem im Bereich der Information und Kommunikation. Ohne das Internet wäre es zum Beispiel nicht möglich, das Geschehen an mehreren Börsen gleichzeitig zu verfolgen und sekundenschnell große Summen von Geld rund um den Globus zu verschieben. Ohne die modernen Technologien gäbe es auch keine Konferenzschaltungen, an der Personen aus verschiedenen Ländern teilnehmen, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen.

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Eine zweite Ursache für die Globalisierung sind die billigen und schnellen Transportmöglichkeiten. Bilder und Informationen werden nicht mit der Post, sondern über das Internet verschickt. Produkte können sehr schnell von einem Land ins andere transportiert werden. Das sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen Teile ihrer Produktion ins Ausland verlagern können.

Eine dritte Ursache für die Globalisierung ist das Ende des Ost-West-Konflikts. Während des Ort-West-Konflikts war die Welt in zwei Lager geteilt. Beide Lager wollten so wenig wie möglich miteinander zu tun haben. Nach dem Ende des Konflikts im Jahr 1989/1990 haben die Staaten im Osten ihre Länder und Märkte geöffnet. Sie wollten Produkte aus aller Welt einführen und eigene Produkte in aller Welt verkaufen. Unternehmen aus dem Westen haben im Osten investiert und Teile ihrer Produktion in diese Länder verlegt. Mit der Demokratisierung dieser Länder kam es auch zu einem intensiven politischen, sozialen und kulturellen Austausch.

Eine vierte Ursache für die Globalisierung ist die Liberalisierung des Welthandels. Liberalisierung bedeutet, dass staatliche Regeln oder Verordnungen abgeschwächt oder zurückgenommen werden. So haben die Regierungen zum Beispiel Handelshemmnisse abgebaut. Sie haben Zölle, Mengen- und Importbeschränkungen aufgehoben und so den weltweiten Handel gefördert.

Eine fünfte Ursache für die Globalisierung sind globale Probleme. Dazu gehören Umweltprobleme wie die Erderwärmung oder der Klimawandel. Diese Probleme machen nicht an Granzen halt. Wissenschaftler, Politiker und Umweltschützer aus aller Welt arbeiten zusammen, um diese Probleme zu lösen. So fand 1992 die bislang größte Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro statt. 15.000 Delegierte aus 178 Staaten und 1.400 Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace oder der World Wide Fund For Nature (WWF) nahmen daran teil.

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Montag, 18. April 2011

Was ist Globalisierung?

Unter Globalisierung versteht man Prozesse einer zunehmenden internationalen Verflechtung verschiedenster Berieche unseres Planeten. Diese Intensivierung der globalen Beziehungen geschieht auf allen Ebenen (einzelne Menschen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten) und in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt und Kommunikation).

Die damit verbundenen Veränderungen von ökonomischen, politischen, sozialen, kulturellen, ökologischen und weiteren Verhältnissen werden Globalisierungseffekte genannt. Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten der technische Fortschritt in nahezu allen Bereichen, insbesondere in den Kommunikations- und Transporttechniken, sowie politische Entscheidungen zur Liberalisierung des Welthandels.

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Auch die Wissenschaft hat ihre Meinung dazu:

“Globalisierung ist ein Prozess der Überwindung von historisch entstandenen Grenzen. Sie ist daher gleichbedeutend mit der Erosion – also nicht mit dem Verschwinden – nationalstaatlicher Souveränität.” – Elmar Altvater, deutscher Politikwissenschaftler, 1998

“Globalisierung ist die Intensivierung weltweiter sozialer Beziehungen, durch die entfernte Orte in solcher Weise miteinander verbunden werden, dass Ergebnisse an einem Ort durch Vorgänge geprägt werden, die sich an einem viele Kilometer entfernten Ort abspielen, und umgekehrt.” – Anthony Giddens, englischer Soziologe, 1995

“Globalisierung ist die größte wirtschaftliche und gesellschaftliche Umwälzung seit der industriellen Revolution.” – Dirk Messner und Franz Nuscheler, deutsche Politikwissenschaftler, 1996

“Globalisierung ist die zunehmende wechselseitige Abhängigkeit und Integration der verschiedenen Ökonomien rund um den Globus.” – Meghnad Desai, englischer Wirtschaftsprofessor, 1995

“Globalisierung ist zu einem Schlagwort geworden, das einerseits als Bedrohung, andererseits als Chance betrachtet wird.” – Johannes Varwick, deutscher Politikwissenschaftler, 2004

tqm.com /Flickr.com

Freitag, 15. April 2011

Scheidungskinder – Sicht der Eltern

Wäre es für Kinder nicht besser, wenn ihre Eltern zusammen bleiben?
Es wäre nicht gut, wenn man zusammen bleibt, auch wenn es nicht mehr funktioniert. Es würde immer wieder zu Streitereien kommen, die nicht gut für das Kind sind. Durch die ganzen Streitereien kann es auch passieren, dass das Kind in eine Partei getrieben wird – entweder Mutter oder Vater – oder es kann passieren, dass sich die Eltern zu sehr auf sich selbst konzentrieren und dabei ganz vergessen, dass sie noch ein Kind haben. Wenn die Eltern dann zu gereizt sind, kann das Kind auch nicht mehr mit ihnen sprechen ohne für alles mögliche gleich Ärger zu bekommen. Denn durch das angespannte Verhältnis der Eltern sind diese gereizt und schieben die Schuld auf das Kind.
All diese Punkte können dazu führen, dass es dem Kind schlecht geht, wenn die Eltern zusammen bleiben, daher ist die Empfehlung, dass sich die Eltern trennen. Wenn die Kinder dann alt genug sind, kann man es ihnen erklären und meistens finden diese das dann nicht schlimm.

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Wann/Wie sagt man seinem Kind am besten, dass sich Mama und Papa trennen?
Es ist immer am besten, wenn sich die Eltern im klaren darüber sind, wie es weiter geht. Beide müssen darüber geredet haben, wie sie weiter machen wollen. Erst wenn sich beide darüber im klaren sind, dass sie sich trennen wollen, dann sollten sie es dem Kind mitteilen. Und es sollte auch nicht ein Elternteil alleine machen, sondern beide gemeinsam, denn damit zeigen sie dem Kind, dass sie sich nicht die Köpfe einschlagen werden und dass es das beste ist, wenn sie sich trennen. Wenn sie gemeinsam dem Kind erklären, was los ist, können sie ihm auch direkt sagen, dass das Kind beide Elternteile weiterhin sehen wird und es nicht von einem komplett abgeschottet wird. Alles was dem Kind erklärt wird, sollte altersgerecht passieren. Denn nur so kann das Kind auch wirklich alles verstehen.

Das heißt also auch, dass man als Eltern weiterhin zusammenarbeiten sollte?
Ja. Das Kind wird weiterhin sein Leben leben und das kann nur gut gehen, wenn die Eltern zusammenarbeiten. Wenn das Kind Regeln zu befolgen hat, dann sollte dies bei beiden Elternteilen der Fall sein. Wenn das Kind dann bei Vater oder Mutter ist, sollten diese nicht damit anfangen über den ehemaligen Lebensgefährten herzuziehen. Damit versuchen sie das Kind auf die jeweilige Seite zu ziehen und das kann nicht gut gehen, weder für das Kind, noch für die Eltern. Auch sollte dem Kind klar gemacht werden, dass es mit beiden Elternteilen über die Probleme reden kann, die es hat oder auch, dass man gemeinsam etwas unternimmt, wie z.B. Kino, Jahrmarkt usw.

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Donnerstag, 14. April 2011

Scheidungskinder – Sicht der Kinder – Teil 2

Streitet euch nicht vor mir!
- Es ist das schlimmste für Kinder, wenn die Eltern im Beisein der Kinder streiten, also sollten Eltern gar nicht erst streiten, wenn die Kinder dabei sind und wenn die Eltern nicht anders können, als zu streiten, dann sollen sie dies tun, wenn die Kinder nicht da sind.
- Wenn Kinder bei einem Streit der Eltern dabei sind, dann ist es für das Kind schlimm, wenn es Partei ergreifen soll. Also zwingt das Kind nicht dazu. Es möchte sich nicht entscheiden müssen.
- Außerdem bekommen Kinder bei einem Streit der Eltern Themen mit, die sie vielleicht gar nicht hören sollten. Egal wie alt das Kind ist, es soll nicht mitbekommen, warum sich die Eltern streiten.

Lasst möglichst viel in meinem Leben so, wie es vor der Trennung war!
- Ein Kind sollte nicht 2x Taschengeld erhalten. Es ist immer besser, wenn das Kind nur von dem Elternteil bei dem es wohnt Taschengeld bekommt.
- Nur weil sich die Eltern trennen, sollte man dem Kind nicht die Freizeitaktivitäten streichen. Wenn das Kind in einem Verein ist oder sonst irgendwelche regelmäßigen Hobbys hat, dann sollte das Kind diese auch weiter machen können, damit es recht schnell wieder einlebt und nicht aus dem Leben gerissen wird, dass es kennt.
- Ein Kind sollte bei beiden Elternteilen ein eigenes Schlafzimmer haben. Es muss bei dem Elternteil, zu dem es nur zu Besuch geht, kein großes Zimmer haben, aber ein Kind braucht einen Rückzugsort und einen Platz zum Schlafen – und das egal bei welchem Elternteil es ist.
- Wenn es für die Eltern möglich ist, dann wäre es auch gut, wenn diese sich für eine gewisse Zeit zusammenreißen können, um gemeinsam etwas mit dem Kind zu unternehmen. Wenn dies nicht möglich ist, dann sollte es möglich sein, die gemeinsamen Freunde der Eltern zu treffen, wenn auch nur mit einem Elternteil. Das schafft für das Kind auch eine gewisse Sicherheit, weil es nichts neues für das Kind ist und nur weil sich die Eltern getrennt haben, ändert sich das Leben des Kindes nicht komplett.

Mittwoch, 13. April 2011

Scheidungskinder – Sicht der Kinder – Teil 1

Scheidungen werden immer wieder vollzogen. Dabei ist es wichtig das beide Seiten gewisse Dinge beachten.

Scheidung aus Sicht der Kinder:

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Ich bin das Kind von euch beiden!
- Das Kind braucht beide Elternteile, daher ist es nötig, dass sich die Eltern arrangieren und das Kind bei beiden sein kann, auch wenn nur ein Elternteil das Sorgerecht hat.
- Die Eltern müssen darauf achten, dass sie nie die Zeit des anderen verplanen. Ein Kind freut sich darauf, wenn es feste Zeiten für das jeweilige Elternteil hat. Daher sollen Eltern darauf achten nicht die Zeit mit dem Kind zu verplanen, wenn es eigentlich beim anderen Elternteil wäre.
- Die Eltern müssen schauen, dass die Zeitaufteilung gerecht ist. Es kann nicht sein, dass das Kind 6 Tage die Woche beim einen Elternteil ist und das andere Elternteil sieht das Kind so gut wie nie. Auch wenn das Kind zum getrennt lebenden Elternteil geht, sollte dies eine gewisse Zeit sein und nicht nur 1 Stunde oder so.

Ich habe euch beide gleich lieb!
- Die Eltern sollen sich gegenseitig nicht schlecht reden. Das ist für ein Kind nicht gut. Das Kind bekommt dann ein falsches Bild des anderen Elternteils oder empfindet für das schlecht redende Elternteil plötzlich anders.
- Auch sollen Eltern ihr Kind nicht verwöhnen. Es bringt nichts, wenn das eine Elternteil immer nett ist und dem Kind alles schenkt und kauft, was es möchte und das andere Elternteil wird dann als böse, gemein oder was auch immer dargestellt, weil es dem Kind eben nicht alles kauft.

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Dienstag, 12. April 2011

Kinderlosigkeit – Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen – Teil 2

Ob eine Frau in Deutschland im Laufe Ihres Lebens Mitter wird, hat wohl vor allem private Gründe.

Doch es gibt auch andere Faktoren, wie der Blick in die Statistik zeigt:
Ost-West-Unterschiede: Generell lässt sich feststellen, dass Frauen die in Westdeutschland leben, eher kinderlos bleiben als ihre ostdeutschen Pendants (Gegenstücke, Ebenbilder):
Von den Frauen, die zwischen 1964 und 968 geboren wurden, sind in Westdeutschland 22 Prozent kinderlos – doppelt so viele wie in den neuen Bundesländern.
Frauen im Osten bringen also im Schnitt mehr Kinder zur Welt als westdeutsche Frauen – das gilt sowohl für jene, die das gebärfähige Alter bereits überschritten haben, als auch für die Jahrgänge, die noch Kinder bekommen können. Erst bei den ganz jungen, die gerade erst am Anfang der Familiengründung stehen, findet eine Annäherung der Kinderzahl an das niedrige Niveau Westdeutschlands statt. Das Gleiche gilt für das Alter der Erstgebärenden: Waren die Frauen im Osten früher bei der Geburt ihres ersten Sprösslings relativ jung, so steigt das Alter, in dem sie Mutter werden, seit der Wende sukzessive an.

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Wohnort: Bei der Kinderlosigkeit spielt nicht nur das gesellschaftliche Umfeld eine Rolle, sondern auch die Geografie. So gilt für ganz Deutschland, dass der Anteil kinderloser Frauen in urbanen (städtisch) Gemeinden besonders hoch ist. In ländlichen Gebieten hingegen leben die wenigsten Kinderlosen.

Bildung: In den vergangenen Jahrzehnten haben immer mehr Frauen mittlere oder höhere Bildungsabschlüsse erworben und viele von den Gutqualifizierten wollen ihr eigenes Geld verdienen. Da sich Familie und Beruf in den alten Bundesländern nicht ohne Weiteres miteinander vereinbaren lassen, sinkt mit steigender Bildung und Erwerbstätigkeit der Frauen auch die Neigung, Kinder in die Welt zu setzen: In Westdeutschland ist jede vierte Meisterin und Akademikerin zwischen 40 und 75 Jahren kinderlos, bei Frauen mit einem niedrigen Bildungsniveau ist es nur jede zehnte.
In Ostdeutschland hingegen ist es genau umgekehrt: Haben von den gering qualifizierten Frauen 12 Prozent keine Kinder, sind es von den Frauen mit einem hohen Bildungsabschluss nur 9 Prozent.

Migration: Die Daten des Statistischen Bindesamtes zeigen, dass Frauen mit ausländischen Wurzeln mehr Kinder bekommen als deutsche Frauen. So haben von den heute 45- bis 54-Jährigen ohne Migrationshintergrund 18 Prozent keinen Nachwuchs, jedoch nur 10 Prozent der Frauen, die zugewandert sind oder als Nachkommen von Ausländern in Deutschland geboren wurden. Zudem haben Migrantinnen häufiger drei oder mehr Kinder – so viel Nachwuchs ist in Deutschland eine seltene Ausnahme.

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Montag, 11. April 2011

Kinderlosigkeit – Warum Frauen keinen Nachwuchs wollen

In Deutschland kommen zu wenig Kinder auf die Welt: Derzeit hat jede dritte Frau keinen eigenen Nachwuchs. Vor allem hoch qualifizierte Frauen und solche, die in Großstädten leben, bleiben besonders häufig kinderlos.

Jede dritte Frau in Deutschland zwischen 16 und 75 Jahren ist kinderlos. Zu diesem Ergebnis kommt der Mikrozensus (Stichprobenvolkszählung) des Statistischen Bundesamts, eine jährliche Befragung von etwa 830.000 Menschen. In diesem Jahr fragten die Statistiker nicht nur nach im Haushalt lebenden Kindern, sondern konkret nach Geburten. Damit liegen erstmals verlässliche Daten über den Umfang der Kinderlosigkeit in der Bundesrepublik vor.

Wie sehr sich die Gebärfreudigkeit im Lauf der Zeit verändert hat, zeigt ein Blick auf die einzelnen Altersgruppen: Von den Frauen, die zwischen 1964 und 1068 auf die Welt gekommen sind und bei denen die Familienplanung mittlerweile weitgehend abgeschlossen sein dürfte, sind im Schnitt 21 Prozent kinderlos. Bei den Geburtenjahrgängen 1933 bis 1938 verzichteten lediglich 11 Prozent auf Nachwuchs.

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren nicht nur viele Frauen in Deutschland Mutter, die meisten hatten auch viele Kinder. Doch allmählich setzte ein Geburtenrückgang ein. Zunächst nahm der Kinderreichtum in den einzelnen Familien ab. Dieses Phänomen lässt sich bei fast allen Frauen beobachten, die bis zum Ende der 1940er Jahre das Licht der Welt erblickten. Die nachfolgenden Frauengenerationen, also die Geburtenjahrgänge 1949, bekamen nicht nur weniger Kinder als früher, sondern immer mehr setzten gar keinen Sprössling mehr in die Welt. Heute ist somit nicht die sinkende Kinderzahl pro Mutter Hauptgrund für den Geburtenrückgang, sondern die voranschreitende Kinderlosigkeit.

Freitag, 8. April 2011

Familie früher und heute

In Gemeinschaftskunde haben wir uns mit dem Thema Familie auseinander gesetzt. Jedem wird bereits aufgefallen sein, dass sich das Leben in der Familie für jeden im Vergleich zu früher verändert hat. Aber was hat sich geändert?

Alltag vor fünfzig Jahren und heute

Noch vor fünfzig Jahren war die Ehe die einzig allgemein anerkannte Form des Zusammenlebens. Über 90 % der Bevölkerung haben damals geheiratet. Kinderlose Ehen waren die Ausnahme. Viele Ehen waren sogenannte Versorgerehen, in denen der Mann arbeitete und die Frau sich um den Haushalt und den Nachwuchs kümmert.

Aber nicht nur die Familie war anders, sondern auch ihr ganzes Umfeld. Die meisten Kinder besuchten die Hauptschule. Mit 14 oder 15 begannen sie eine Lehre oder arbeiteten als ungelernte Arbeiter. Arbeitskräfte waren gesucht. Berufswechsel oder beruflich bedingte Ortswechsel waren selten. Die Zugezogenen – das waren hauptsächlich “Gastarbeiter” oder Flüchtlinge aus der damaligen DDR. Die Löhne stiegen, und die Familien sparten auf das Häuschen und das Auto. Die Wohnungen waren kleiner. Man lebte enger aufeinander. Im Fernsehen gab es nur zwei Programme, schwarzweiß und erst ab dem Nachmittag. Außerdem der großen Städte war das Freizeitangebot mager.

Heute sieht das Umfeld der Familie anders aus. Die Berufsaussichten nach der Ausbildung sind unsicher. Darum kommt es auf einen möglichst hohen und guten Schulabschluss an. Die Berufsausbildung ist heute nicht mit 17 oder 18 Jahren zu Ende, sondern mit 24 oder 25. Entsprechend später stehen die Kinder finanziell auf eigenen Füßen. Sie ziehen später in eine eigene Wohnung, heiraten später und gründen später eine eigene Familie.
Andere Lebensziele und andere Erwartungen an das eigene Leben und an den Partner verändern das Zusammenleben ebenso. Heiraten und Familie gründen sind heute kein Muss mehr.

Heute leben Männer und Frauen auch einfach in einer Partnerschaft zusammen. Das wäre früher gar nicht denkbar gewesen, denn früher wäre die Frau nicht abgesichert gewesen. Heute gehen die Frauen arbeiten und machen Kariere, womit sie sich selbst versorgen können und nicht unbedingt einen Mann an ihrer Seite benötigen.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Kinderlosigkeit

In Gemeinschaftskunde hat unsere Lehrerin immer noch das Thema Familie mit uns. Dazu haben wir einen Text bekommen, den auch die Prüflinge erhalten haben, als diese zuletzt ihre Prüfung geschrieben haben.

In dem Text geht es vor allem darum, dass mittlerweile jede dritte Frau zwischen 16 und 75 Jahren kinderlos ist. Desweiteren zeigt sich, dass vor knapp 70 Jahren die kinderlosen Frauen deutlich weniger waren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren nicht nur viele Frauen in Deutschland Mutter, die meisten hatten auch viele Kinder. Doch allmählich setzte ein Geburtenrückgang ein. Ob eine Frau in Deutschland im Laufe Ihres Lebens Mitter wird, hat wohl vor allem private Gründe.

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Wir haben uns dazu überlegt was das alles sein könnte. Vor allem sind die Frauen mittlerweile fast alle berufstätig und wollen oftmals lieber Karriere machen, als ein Kind in die Welt zu setzen. Aber vor allem Meisterinnen und Akademikerinnen sind kinderlos. Woran das liegt? In erste Linie liegt es daran, dass die Frauen wesentlich länger in der Ausbildung sind und erst in recht hohem Alter in die Berufswelt eintreten. Da liegt dann schon das erste Problem, denn die Frauen möchten natürlich erst noch Fuß fassen im Beruf, bevor sie sich entscheiden würden ein Kind zu bekommen. Aber das ist natürlich nicht das einzige. Wenn eine Meisterin oder Akademikerin durch Schwangerschaft ausfallen würde, müsste die Arbeitsstelle einen zeitweiligen Ersatz finden, der auch hoch qualifiziert ist. Das ist meistens schwer, denn jemand der höher qualifiziert ist, möchte natürlich nicht nur für 2 Jahre bei einer Arbeitsstelle bleiben, sondern möchte sich auch einen festen Platz in der Arbeitswelt sichern.

Natürlich spielt auch der Wohnort eine große Rolle bei der Entscheidung ob man Kinder haben möchte. In ländlichen Gegenden ist es eher selten, dass eine Frau kinderlos bleibt, als in einer städtischen Gegend. Auch der Migrationshintergrund spielt eine wesentliche Rolle bei dem Ganzen. So haben von den heute 45- bis 54-Jährigen ohne Migrationshintergrund 18 Prozent keinen Nachwuchs, jedoch nur 10 Prozent der Frauen, die zugewandert sind oder als Nachkommen von Ausländern in Deutschland geboren wurden.

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Dienstag, 7. Dezember 2010

Scheidungskinder

In Gemeinschaftskunde haben wir uns erneut mit dem Thema Ehen bzw. Familien früher und heute beschäftigt. Dafür wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe hat das Thema Scheidung und um es noch ein bisschen genauer zu sagen, haben wir uns in dieser Gruppe noch einmal aufgeteilt und somit machen meine Klassenkameradin und ich das Thema Scheidungskinder. Ich denke, dass es gut ist, dass wir das Thema genommen haben, denn wir kennen und beide damit aus.

Nachdem wir dann unser Thema erhalten haben sind wir nun dafür zuständig eine kurze Präsentation darüber zu halten. Dabei hat jeder in unserer Gruppe 2 Minuten Zeit um seinen Teil der Präsentation für alle verständlich rüber zu bringen.

Ich denke, dass wir uns den Aspekt raus nehmen, wie es einem Kind nach der Scheidung geht und was sich ein Kind vielleicht von seinen Eltern wünscht auch wenn diese nicht mehr zusammen ist.

Als allererstes ist es wichtig zu betrachten, dass natürlich viele der Meinung sind, dass es für Kinder schlecht ist, wenn sich die Eltern trennen, aber mal ganz ehrlich: Ist es nicht schlimmer den Eltern immer beim Streiten zu zuschauen? Was ist für ein Kind wirklich schlimmer? Aber das ist natürlich nicht der einzige Aspekt, den wir bei dem Thema anschneiden werden. Allerdings müssen wir natürlich trotzdem auf die Zeit achten, die uns dafür gegeben ist.

Was sich Kinder von ihren geschiedenen Eltern wünschen ist ein anderer Punkt, den wir auch noch ansprechen möchten. Da wäre zum einen, dass ein Kind nicht zwischen den Fronten stehen möchte. Das Kind möchte nicht wählen müssen und wird es mit Sicherheit nicht schön finden, wenn der eine über den anderen Partner herzieht. Auch wenn man sich nicht mehr gut versteht, sollte das Kind immer außen vor bleiben und nicht in das Ganze hin und her hinein gezogen werden.

Ich denke, wir werden genug für das Thema zusammen bekommen, sodass wir vermutlich noch ein paar Punkte streichen müssen, damit wir bei den 2 Minuten bleiben und nicht überzeihen.

Dienstag, 23. November 2010

Themensuche

Eigentlich soll ich mich in meinem Blog auf ein Thema konzentrieren und dieses dann ausführlich niederlegen, aber um ehrlich zu sein, weiß ich heut absolut nicht, worüber ich schreiben soll.

Es gibt nichts, dass ich von der Schule berichten kann, weil wir seit Wochen an den gleichen Themen hängen, die ich einfach nicht noch näher in meinem Blog beschreiben kann. Da hätten wir zum einen in Deutsch den “privaten Geschäftsbrief”, in ITS “Operatoren”, in Gemeinschaftskunde “Leben damals und heute” und in SAE “Schleifen und Einfachverzweigungen”.

Natürlich könnte ich jetzt auch was von meiner Arbeit schreiben, aber auch hier gibt es nichts, was ich nicht schon mehrere Male erwähnt habe. Und vor allem jetzt gerade gibt es keine Abwechslung, da wir mit Shoptuning beschäftigt sind und nur zwischendrin mal kurz andere wichtige Kleinigkeiten machen können, über die es aber überhaupt nichts zu sagen gibt.

Ich denke, es gibt mit Sicherheit ein paar Leute da draußen, die genau wissen, wie ich mich gerade fühle, wenn ich nicht weiß, was ich euch erzählen kann. Aber es gibt eine Sache, die ich mit Sicherheit weiß: Es werden die Tage wiederkommen, an denen ich gar nicht mehr aufhören kann zu schreiben und euch ganz viel über verschiedene Themen erzählen kann. Vielleicht sogar schon, wenn wir endlich unsere Bücher für die Schule bekommen und zu den Themen, die ich angesprochen habe noch nähere Informationen darin stehen.

Montag, 22. November 2010

Wie hat sich Familie verändert?

Das war unser großes Thema in Gemeinschaftskunde. Um ein bisschen in die Materie rein zu kommen, haben wir alle gemeinsam folgenden Text gelesen:

Alltag vor fünfzig Jahren und heute

Noch vor fünfzig Jahren war die Ehe die einzig allgemein anerkannte Form des Zusammenlebens. Über 90% der Bevölkerung haben damals geheiratet. Kinderlose Ehen waren die Ausnahme. Viel Ehen waren sogenannte Versorgerehen, in denen der Mann arbeitete und die Frau sich um den Haushalt und den Nachwuchs kümmert.

Aber nicht nur die Familie war anders, sondern auch ihr ganzes Umfeld. Die meisten Kinder besuchten die Hauptschule. Mit 14 oder 15 begannen sie eine Lehre oder arbeiteten als ungelernte Arbeiter. Arbeitskräfte waren gesucht. Berufswechsel oder beruflich bedingte Ortswechsel waren selten. Die Zugezogenen – das waren hauptsächlich “Gastarbeiter” oder Flüchtlinge aus der damaligen DDR. Die Löhne stiegen, und die Familien sparten auf das Häuschen und das Auto. Die Wohnungen waren kleiner. Man lebte enger aufeinander. Im Fernsehen gab es nur zwei Programme, schwarzweiß und erst ab dem Nachmittag. Außerhalb der großen Städte war das Freizeitangebot mager.

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Ich denke, dass jeder, der ein bisschen die Geschichte verfolgt hat oder auch einfach nur die Augen aufmacht, direkt sehen kann, was dir grundlegenden Unterschieden zwischen damals und heute sind.

Zum einen ist da das Thema Ehe. Heutzutage gibt es diese Versorgerehen nicht mehr, da die Frauen auf den eigenen Beinen stehen möchten und selbst eine Karriere anstreben. Erst wenn sie dieses Ziel erreicht haben, denken sie über Ehe und Kinder nach. Auch die Männer sind nicht mehr darauf aus so früh wie möglich zu heiraten und Kinder zu bekommen.

Beim Thema Arbeit ist ersichtlich, dass sich einiges geändert hat. Heute muss man schauen, dass man überhaupt noch eine Arbeit oder eine Ausbildung bekommt, während einem das früher fast zugeworfen wurde. Die Löhne heutzutage steigen nicht, aber sie fallen auch nicht. Auch wenn wir das Gefühl haben, das wir weniger Geld bekommen. Der Unterschied zu früher ist, dass der Unterhalt heutzutage teurer wird und wir unser Geld eher noch für “unnötige” Dinge wie Luxusgüter ausgeben, anstelle auf ein Haus zu sparen.