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Montag, 16. Mai 2011

Unvollkommener/Vollkommener Markt

In BWL haben wir die beiden Marktarten Unvollkommener und Vollkommener Markt besprochen. Ich werde euch nun anhand der Beispiele Milchkaffee (Unvollkommener Markt) und Börse (Vollkommener Markt) die Unterschiede aufzeigen. Ich beginne mit dem unvollkommenen Markt.

Merkmal: kein gleichartiges (kein homogenes) Gut
Begründung: Kaffe/Milch Verhältnis unterschiedlich.
Merkmal: keine Marktübersicht (Markttransparenz)
Begründung: Es ist schwierig sich alle nötigen Informationen zu beschaffen aufgrund der hohen Anzahl an Cafés.
Merkmal: sachliche Vorzüge (Preferenzen)
Begründung: Man wählt den Kaffee, der am besten schmeckt.
Merkmal: persönliche Vorzüge
Begründung: Man geht in das Café, das einem am besten gefällt.
Merkmal: räumliche Vorzüge
Begründung: Man geht in das Café, das am nächsten ist.
Merkmal: zeitliche Vorzüge
Begründung: Man geht in das Café, das geöffnet hat.

 

=> Unterschiedliche Preise!

Jetzt möchte ich euch zeigen, wie das ganze am Vollkommenen Markt aussieht.

Merkmal: gleichartiges (homogenes) Gut
Begründung: Jede Aktie hat den gleichen Wert.
Merkmal: Marktübersicht (Markttransparenz)
Begründung: Da die Aktien nur an der Börse gehandelt werden.
Merkmal: keine sachlichen Vorzüge (Preferenzen)
Begründung: Eine Aktie ist nicht besser als die andere Aktie.
Merkmal: keine persönlichen Vorzüge
Begründung: Kein spezieller Verkäufer wird bevorzugt.
Merkmal: keine räumlichen Vorzüge
Begründung: Es handelt sich um einen sogenannten Punktmark (Börse), wo alle Anbieter zusammentreffen.
Merkmal: keine zeitlichen Vorzüge
Begründung: Aktie wird nur zu festen Zeiten an der jeweiligen Börse gehandelt.

 

=> Es gibt nur einen einheitlichen Preis!

Mittwoch, 9. Februar 2011

Marktsituationen

In BWL nehmen wir gerade das Thema Marktsituationen durch. Dabei haben wir uns zum einen die Marktsituation an der Börse angeschaut und folgende Fragen beantwortet:

Frage: Wie beurteilen Sie die Aussage “Käufer an der Börse handeln ausschließlich nach dem ökonomischen Prinzip?”
Antwort: Die Käufer möchten so viel wie möglich für so wenig Geld wie möglich.

Frage: Wie beurteilen Sie das Gut “Aktie” einer bestimmten Firma bezüglich der Unterscheidbarkeit?
Antwort: Die Ausgestaltung der Aktien von einer Firma ist identisch.

Frage: Inwiefern ist es den Marktteilnehmern möglich alle nötigen Informationen bezüglich Preis, Art und Qualität des Gutes zu erhalten?
Antwort: Indem sie die Informationen auf Übersichtstafeln, im Internet oder in Wirtschaftsnachrichten nachlesen.

Zusätzlich haben wir uns noch die Marktsituation bei Cafés und Bars angeschaut und folgende Fragen beantwortet:

Frage: Inwiefern ist es den Marktteilnehmern möglich alle nötigen Informationen bezüglich Preis, Art und Qualität des Gutes zu erhalten?
Antwort: Es ist ziemlich aufwendig. Es ist schwierig sich alle notwendigen Informationen zu beschaffen, auf Grund der Menge an Cafés.

Frage: Begründen Sie die Aussage “Milchkaffee ist nicht gleich Milchkaffee!” Worin unterscheidet sich dieses Gut?
Antwort: Zu viel Kaffee, zu wenig Milch oder umgekehrt.

Frage: Unter welchen Aspekten ist es möglich auszuwählen, wo ein Milchkaffee getrunken wird?
Antwort: Unter dem Aspekt von Preis und Leistung wird der Kunde entscheiden, wo er seinen Milchkaffee trinkt.

Frage: Wie stellt sich die Preissituation dar und wie beurteilen Sie diese?
Antwort: Namhafte Unternehmen verkaufen Ihre Produkte teurer, weil schon der Name eine höhere Qualität bieten soll. Daher kaufen die Kunden dort.

Abschließend ist dazu zu sagen, dass wir festgestellt haben, dass das Produkt Milchkaffee ein Beispiel für einen unvollkommenen Markt (unterschiedliche Preise) ist und die Börse ein Beispiel für einen vollkommenen Markt (es gibt nur einen einheitlichen Preis).