| Anfrage | Ist eine unverbindliche Erkundigung des Käufers. Sie stellt keinen verbindlichen Antrag dar. |
| Angebot | Ist ein verbindlicher Antrag des Verkäufers an eine bestimmte Person (§ 145 BGB). - Ein Angebot, das an die Allgemeinheit gerichtet ist, ist kein verbindlicher Antrag, sondern nur eine Aufforderung, einen Antrag zu stellen. Bindung des Angebots (Gültigkeit): - Angebot an einen Abwesenden: - Sonderfall: |
| Bestellung | Ist die verbindliche Annahme des Angebots durch den Käufer. Eine Bestellung kann auch ein Antrag des Käufers sein: - bei Annahme des Angebots in veränderter Form - ohne Angebot - bei unverbindlichem Angebot - bei einem Angebot an die Allgemeinheit (z.B. Schaufensterauslage) |
| Bestellungsannahme (Auftragsbestätigung) | Ist die verbindliche Annahme der Bestellung durch den Verkäufer. Sie kann auch durch sofortige Warenlieferung erfolgen. |
| Widerruf | Willenserklärungen können bis zum Eintreffen beim Empfänger (spätestens gleichzeitig) widerrufen werden (§ 130 BGB) |
Dienstag, 17. Mai 2011
Zustandekommen des Kaufvertrags – Kaufmännische Begriffe / Rechtliche Wirkung
Montag, 16. Mai 2011
Unvollkommener/Vollkommener Markt
In BWL haben wir die beiden Marktarten Unvollkommener und Vollkommener Markt besprochen. Ich werde euch nun anhand der Beispiele Milchkaffee (Unvollkommener Markt) und Börse (Vollkommener Markt) die Unterschiede aufzeigen. Ich beginne mit dem unvollkommenen Markt.
| Merkmal: | kein gleichartiges (kein homogenes) Gut |
| Begründung: | Kaffe/Milch Verhältnis unterschiedlich. |
| Merkmal: | keine Marktübersicht (Markttransparenz) |
| Begründung: | Es ist schwierig sich alle nötigen Informationen zu beschaffen aufgrund der hohen Anzahl an Cafés. |
| Merkmal: | sachliche Vorzüge (Preferenzen) |
| Begründung: | Man wählt den Kaffee, der am besten schmeckt. |
| Merkmal: | persönliche Vorzüge |
| Begründung: | Man geht in das Café, das einem am besten gefällt. |
| Merkmal: | räumliche Vorzüge |
| Begründung: | Man geht in das Café, das am nächsten ist. |
| Merkmal: | zeitliche Vorzüge |
| Begründung: | Man geht in das Café, das geöffnet hat. |
=> Unterschiedliche Preise!
Jetzt möchte ich euch zeigen, wie das ganze am Vollkommenen Markt aussieht.
| Merkmal: | gleichartiges (homogenes) Gut |
| Begründung: | Jede Aktie hat den gleichen Wert. |
| Merkmal: | Marktübersicht (Markttransparenz) |
| Begründung: | Da die Aktien nur an der Börse gehandelt werden. |
| Merkmal: | keine sachlichen Vorzüge (Preferenzen) |
| Begründung: | Eine Aktie ist nicht besser als die andere Aktie. |
| Merkmal: | keine persönlichen Vorzüge |
| Begründung: | Kein spezieller Verkäufer wird bevorzugt. |
| Merkmal: | keine räumlichen Vorzüge |
| Begründung: | Es handelt sich um einen sogenannten Punktmark (Börse), wo alle Anbieter zusammentreffen. |
| Merkmal: | keine zeitlichen Vorzüge |
| Begründung: | Aktie wird nur zu festen Zeiten an der jeweiligen Börse gehandelt. |
=> Es gibt nur einen einheitlichen Preis!
Freitag, 13. Mai 2011
Zeitplanung und Zeitanalyse bei der Netzplantechnik
Hier wird die Dauer einer jeden Teilaktivität ermittelt und in die Vorgangsliste eingetragen. Für eine wirksame Projektbearbeitung sind Zeitangaben unerlässlich.
Bei der Zeitanalyse werden die Termine in zwei Kategorien eingeteilt. Die so genannten frühesten Termine geben jeweils den frühesten Anfang und das früheste Ende der Vorgänge an und die spätesten Termine die jeweiligen spätesten Anfangs- und Endzeitpunkte.
| Dauer des Vorgangs (D) | Gesamtpuffer (GF) und Freier Puffer (FP) |
| Frühester Anfangszeitpunkt (FAZ) | Frühester Endzeitpunkt (FEZ) |
| Spätester Anfangszeitpunkt (SAZ) | Spätester Endzeitpunkt (SEZ) |
Der früheste Endtermin mittels “Vorwärtsrechnung”: FEZ = FAZ + D
Der späteste Anfangstermin mittels “Rückwärtsrechnung”: SAZ = SEZ – D
Ermittlung der Pufferzeiten
Der Gesamtpuffer (GP) eines Vorgangs beschreibt die Zeit, um die ein Vorgang verschoben werden darf, ohne dass dies Auswirkungen auf das Projektende hätte. Er ergibt sich aus der Differenz des frühesten zum spätesten Endzeitpunkt eines Vorgangs.
GP = SEZ – FEZ = SAZ – FAZ
Beträgt die Gesamtpufferzeit eines Vorgangs null, so wird der Vorgang als kritisch bezeichnet, d.h. eine Verzögerung des Vorgangs hätte unmittelbare Auswirkungen auf das Projektende.
Der freie Puffer beschreibt die Zeit, um die ein Vorgang verschoben werden darf, ohne dass sich dadurch auch ein anderer Vorgang verschieben würde. Er errechnet sich aus dem Unterschied zwischen dem frühesten Ende des Vorgängers und dem frühesten Beginn des Nachfolgers. Selbst eine Verspätung des Vorgängers um den freien Puffer hätte keine Auswirkungen auf den frühest möglichen Anfang des Nachfolgers.
Der Netzplan dient der Ablaufplanung bei der Durchführung eines Projekts, weil er aufzeigt, wie die einzelnen Teilvorgänge miteinander verknüpft sind. Er ermöglicht die Terminplanung bei der Durchführung eines Projekts, weil er den frühesten Anfangs- und Endzeitpunkt sowie den spätesten Anfangs- und Endzeitpunkt eines Vorgangs aufzeigt. Außerdem ermittelt er den kritischen Weg. Durch das genaue Überwachen kritischer Vorgänge wird die Einhaltung des Endzeitpunkts eines Projekts ermöglicht.
Er dient der Kapazitätsplanung, weil er Pufferzeiten aufdeckt, die nichts anderes als Zeitreserven darstellen. Verzögerungen auf dem kritischen Weg verlängern die Gesamtprojektdauer. Verzögerungen bei anderen Vorgängen können durch Freie Puffer aufgefangen werden.
Er verringert die Projektkosten, weil er die zeitliche Planung und Kontrolle bei der Durchführung eines Vorhabend optimiert.
Donnerstag, 12. Mai 2011
Der Projektstrukturplan
Der Projektstrukturplan (PSP) stellt in einer Übersicht alle Arbeitspakete, die zur Erreichung der Projektziele notwendig sind, hierarchisch strukturiert dar. In dieser frühen Projektphase kann der PSP noch nicht die endgültige Detailtiefe erreichen, er muss im Laufe der Untersuchung an den jeweils aktuellen Wissensstand angepasst werden. Formale Bestandteile eines PSP sind:
- die Hauptaufgabe (Bezeichnung des Projektziels)
- die Teilaufgabe (Aufgabenblöcke resultierend aus der Hauptaufgabe)
- die Arbeitspakete (detailliert beschriebene, abgrenzbare, bewertbare Tätigkeiten, welche für die Teammitglieder während der Untersuchung anfallen)
Das Ziel des PSP ist die Erfassung aller Arbeitspakete zur Erhöhung der Projekttransparenz und als Grundlage für die folgenden Planungsschritte. Weiterhin dient der PSP als Grundlage zur Risikoanalyse, zum Projektcontrolling und als Gliederungsschema für Projektdokumente.
Die Erstellung des PSP erfolgt üblicherweise “Top-Down”. Es wird dabei mit der Hauptaufgabe begonnen, welche Schritt für Schritt in die Teilaufgaben (Projektphasen und Hauptmeilensteine) und Arbeitspakete aufgegliedert wird. Ein Arbeitspaket ist dabei eine Teilaufgabe, die nicht weiter sinnvoll zu unterteilen und eindeutig einem Teammitglied zuzuordnen ist. Die Gliederung der einzelnen Teilaufgaben kann, je nach Zweckmäßigkeit sowohl funktions- als auch objektorientiert vorgenommen werden. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass es nicht zu Überschneidungen zwischen Arbeitspaketen oder Aufgaben kommt.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Projektphasen
Einteilung der Projekte in 4 Phasen:
1. Phase: Projektanalyse/Projektstart
- Problemanalyse
- Entscheidung zur Projektdurchführung
- Klärung der Projektziele
- Projektauftrag
- Kick-Off-Meeting
2. Phase: Projektplanung
- Identifizierung der Arbeitspakete
- Projektstrukturplan (Stellt in einer Übersicht alle Arbeitspakete, die zur Erreichung der Projektziele notwendig sind, hierarchisch strukturiert dar. In dieser frühen Projektphase kann der Projektstrukturplan noch nicht die endgültige Detailtiefe erreichen, er muss im Laufe der Untersuchung an den jeweils aktuellen Wissensstand angepasst werden.)
- Umfeld/Risikoanalyse
- Zeitplanung (Balkenplan, Netzplan)
- Ressourcenplan
- Kostenplan
3. Phase: Projektdurchführung
- Arbeitspakete durchführen
- Umsetzung der Projektpläne
- Orientierung an Meilensteinen
4. Phase: Projektabschluss
- Präsentation
- Abnahme
- Projekteinführung
- Abschlussbesprechung
- Abschlussbericht
- Teamauflösung
Diese genannten Instrumente des Projektmanagements in den Phasen dient der Steuerung, der Dokumentation und dem Controlling.
Was bedeutet eigentlich Projektmanagement?
Projektmanagement ist die zielorientierte Vorbereitung, Planung, Steuerung, Dokumentation und Überwachung von Projekten mit Hilfe spezifischer Instrumente.
Dienstag, 10. Mai 2011
Organisation im Industriebetrieb
Wir haben eine Liste von Begriffen bekommen, für die wir eine Beschreibung finden mussten. Am Ende ist das dabei rausgekommen:
| Begriff: | Beschreibung: |
| Organisation | Die dauerhafte Regelung vom Aufbau und Ablauf betrieblicher Aufgaben. |
| Aufbauorganisation | Bildet das hierarchische Gerüst einer Organisation. |
| Ablauforganisation | Bezeichnet in der Organisationstheorie die Ermittlung und Definition von Arbeitsprozessen. |
| Stelle | Aufgabenbereich einer oder mehrerer Personen. |
| Organigramm | Ist eine grafische Darstellung der Aufgabenorganisation. |
| Objektprinzip (objektbezogen) | Organisationsprinzip, im Rahmen von Aufgabenanalyse & Aufgabensynthese, weshalb es sich am Aufgabenmerkmal Objekt orientiert. |
| Verrichtungsprinzip | Werden alle artgleichen Betriebsmittel in einer Werkstatt zusammengefasst (Tätigkeitsbezogen). |
| Aufgabenanalyse | Die gedankliche Aufgliederung einer Gesamtaufgabe in analytische Teilaufgaben. |
| Aufgabensynthese | Baut auf der Aufgabenanalyse auf und fasst die Teilaufgaben nach bestimmten Kriterien zusammen. |
Montag, 9. Mai 2011
Wirtschaftliches Handeln – Teil 2
Was bedeutet wirtschaften?
Unter wirtschaften werden alle Tätigkeiten verstanden, die bewusst der Bedürfnisbefriedigung durch Güter dienen, unter der Rahmenbedingung der Knappheit von Gütern.
Wirtschaftssubjekte
Die privaten Haushalte stellen den Unternehmen so genannte Produktionsfaktoren zur Verfügung. Hierunter versteht man Arbeit. Boden und Kapital. Von besonderer Bedeutung in diesem Zusammenhang ist die menschliche Arbeitskraft, die für die Produktion von Gütern und Dienstleistungen in Unternehmen notwendig ist. Diese werden dann wiederum den privaten Haushalten zum Kauf angeboten.
Damit die Menschen die Güter erwerben können, ist das Vorhandensein von Geld notwendig. Dieses erhalten sie in Form von Einkommen, das die Unternehmen ihnen als Entschädigung für die Inanspruchnahme der Produktionsfaktoren, z.B. Lohn oder Miete, bezahlen. Das zur Verfügung stehende Einkommen wird zur Bedürfnisbefriedigung eingesetzt, indem die hergestellten Produkte gekauft werden oder es für spätere Anschaffungen gespart wird.
Mit den erzielten Einnahmen können die Unternehmen neue Güter produzieren.
Es könnte der Eindruck entstehen, dass dieser Kreislauf völlig unproblematisch abläuft. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ein Grund dafür ist bspw. die unterschiedliche Zielverfolgung der Beteiligten. Die Unternehmen streben nach möglichst hohen Gewinnen, was heißt, dass sie die hergestellten Güter nicht zum Selbstkostenpreis anbieten, sondern Gewinnaufschläge vornehmen. Die privaten Haushalte hingegen wollen einen möglichst großen Nutzen aus ihrem Einkommen ziehen, also viele Bedürfnisse befriedigen. Sie werden daher nicht jeden Preis für ein Gut akzeptieren.
Freitag, 6. Mai 2011
Wirtschaftliches Handeln
Als erstes haben wir uns mit den Wirtschaftssubjekten beschäftigt. Dabei ging es darum, was die Ziele von Unternehmen, privaten Haushalten und dem Statt sind und womit diese ihr Geld verdienen.
Werfen wir einen Blick auf die Unternehmen. Das Ziel der Unternehmen ist es möglichst viel Gewinn zu machen. Ihre Einnahmen bekommen sie durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen, für welche die privaten Haushalte aufkommen. Diese Einnahmen werden dann dafür verwendet die Kapazität zu erweitern und die Produktion von Gütern bezahlen zu können.
Die privaten Haushalte haben das Ziel einen möglichst großen Nutzen aus ihrem Einkommen zu ziehen. Ihre Einnahmen erzielen sie durch das Überlassen von Produktionsfaktoren also dadurch, dass sie sich selbst als Arbeitskräfte zur Verfügung stellen oder durch zur Verfügung stellen von Gütern oder Land. Die privaten Haushalte verwenden ihre Einnahmen indem sie diese sparen oder “konsumieren” also Produkte oder Lebensmittel kaufen, die sie benötigen oder zum Spaß besitzen möchten.
Zu guter letzt gibt es da noch den Staat. Der Staat hat das Ziel möglichst kosten- und bedarfsdeckend zu wirtschaften. Seine Einnahmen bekommt der Staat durch Steuern, Zölle, Gebühren und Abgaben. Diese Einnahmen verwendet er dann dafür in Güter zu investieren, Konsumgüter zu beschaffen, die nicht im eigenen Land hergestellt werden können und Unterstützungszahlungen zu leisten.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Einführung in die BWL
Für die Einführung in die BWL hat unser Lehrer erst einmal ein paar Begriffe mit uns geklärt. Viele von uns hatten bis jetzt noch kein BWL und daher war das alles sehr interessant.
Was ist die Unternehmensphilosophie?
- Basiert auf Unternehmensvergangenheit
- stellt die Wurzel des Unternehmens dar
- Ausgangspunkt für die Unternehmenskultur
Was ist die Unternehmenskultur?
- Basiert auf der Herkunft
- Beschreibt die Wertvorstellungen, Verhaltensregeln, Kommunikationsformen und Erkennungszeichen
Was ist das Unternehmensleitbild (am Beispiel Porsche)?
Schnelle, sichere und sportliche Autos, die von Menschen geschaffen und gekauft werden. Individuelle Autos. In die Zukunft gerichtet –> ZIELE.
Was sind Unternehmen?
Unternehmen sind planmäßig organisierte Wirtschaftseinheiten, in denen Güter bzw. Dienstleistungen beschafft, verwertet, verwaltet und abgesetzt werden.
Worauf bezieht sich der Begriff “Betriebswirtschaftslehre”?
Die BWL ist eine Wissenschaft, die sich mit der Unternehmung beschäftigt.
Betrieb:
Der Betrieb ist eine unselbstständige, organisatorische Einheit zur wirtschaftlichen Erstellung und Verwertung von Wirtschaftsgütern.
Firma:
Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er im Handel seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift angibt. Der Kaufmann tritt im Handelsverkehr mit seiner Firma auf.
Wirtschaften:
Unter wirtschaften werden alle Tätigkeiten verstanden, die bewusst der Bedürfnisbefriedigung durch Güter dienen, unter der Rahmenbedingung der Knappheit von Gütern.
Wirtschaftliches (ökonomisches) Prinzip:
Wirtschaftsgüter sind knapp. Darum bemühen sich Menschen, sie sparsam und vernünftig einzusetzen (Rational- oder Vernunftprinzip).
Maximalprinzip (Haushaltprinzip): Es verlangt, dass mit gegebenen Mitteln eine möglichst hohe Leistung erzielt wird.
Minimalprinzip (Sparprinzip): Es verlangt, dass eine vorbestimmte Leistung mit möglichst geringen Mitteln erzielt wird.
Mittwoch, 9. Februar 2011
Marktsituationen
In BWL nehmen wir gerade das Thema Marktsituationen durch. Dabei haben wir uns zum einen die Marktsituation an der Börse angeschaut und folgende Fragen beantwortet:
Frage: Wie beurteilen Sie die Aussage “Käufer an der Börse handeln ausschließlich nach dem ökonomischen Prinzip?”
Antwort: Die Käufer möchten so viel wie möglich für so wenig Geld wie möglich.
Frage: Wie beurteilen Sie das Gut “Aktie” einer bestimmten Firma bezüglich der Unterscheidbarkeit?
Antwort: Die Ausgestaltung der Aktien von einer Firma ist identisch.
Frage: Inwiefern ist es den Marktteilnehmern möglich alle nötigen Informationen bezüglich Preis, Art und Qualität des Gutes zu erhalten?
Antwort: Indem sie die Informationen auf Übersichtstafeln, im Internet oder in Wirtschaftsnachrichten nachlesen.
Zusätzlich haben wir uns noch die Marktsituation bei Cafés und Bars angeschaut und folgende Fragen beantwortet:
Frage: Inwiefern ist es den Marktteilnehmern möglich alle nötigen Informationen bezüglich Preis, Art und Qualität des Gutes zu erhalten?
Antwort: Es ist ziemlich aufwendig. Es ist schwierig sich alle notwendigen Informationen zu beschaffen, auf Grund der Menge an Cafés.
Frage: Begründen Sie die Aussage “Milchkaffee ist nicht gleich Milchkaffee!” Worin unterscheidet sich dieses Gut?
Antwort: Zu viel Kaffee, zu wenig Milch oder umgekehrt.
Frage: Unter welchen Aspekten ist es möglich auszuwählen, wo ein Milchkaffee getrunken wird?
Antwort: Unter dem Aspekt von Preis und Leistung wird der Kunde entscheiden, wo er seinen Milchkaffee trinkt.
Frage: Wie stellt sich die Preissituation dar und wie beurteilen Sie diese?
Antwort: Namhafte Unternehmen verkaufen Ihre Produkte teurer, weil schon der Name eine höhere Qualität bieten soll. Daher kaufen die Kunden dort.
Abschließend ist dazu zu sagen, dass wir festgestellt haben, dass das Produkt Milchkaffee ein Beispiel für einen unvollkommenen Markt (unterschiedliche Preise) ist und die Börse ein Beispiel für einen vollkommenen Markt (es gibt nur einen einheitlichen Preis).
Montag, 29. November 2010
Projektmanagement
In BWL haben wir ein neues Thema begonnen: Projektmanagement. Dazu hat uns unser Lehrer erst einmal gezeigt, worauf es ankommt.
Einteilung der Projekte in 4 Phasen:
1. Projektanalyse/Projektstart
- Problemanalyse
- Entscheidung zur Projektdurchführung
- Klärung der Projektziele
- Projektauftrag
- Kick-Off-Meeting
2. Projektplanung
- Identifizierung der Arbeitspakete
- Projektstrukturplan
- Umfeld/Risikoanalyse
- Zeitplanung (Balkenplan, Netzplan)
- Ressourcenplan
- Kostenplan
3. Projektdurchführung
- Arbeitspakete durchführen
- Umsetzung der Projektpläne
- Orientierung an Meilensteinen
4. Projektabschluss
- Präsentation
- Abnahme
- Projekteinführung
- Abschlussbesprechung
- Abschlussbericht
- Teamauflösung
Nachdem wir besprochen haben, um was es alles geht und was die wichtigen Punkte sind, haben wir unsere Aufgabe erhalten. Wir wurden in Gruppen von 3-4 Schülern eingeteilt und unsere Aufgabe war es für “Herrn Peter Maier” (in diesem Fall unser Lehrer), der Besitzer von mehreren Bars ist, eine Bar in seinem Lieblingsort Sydney zu planen.
Unsere Gruppe hat sich erst einmal überlegt, was wir genau machen möchten. Unsere Entscheidung fiel auf die “Kuschelrock Bar”. Diese Bar sollte zweistöckig werden und im EG dunkel und rockig werden und im OG eine Kuschel-Lounge mit Sofas und einer gemütlichen Atmosphäre haben. Wir haben ein Budget von 120.000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen und haben es als Gruppe geschafft gerade mal 1/3 davon zu verbrauchen. Da war die Miete, die Kaution, Essen & Trinken für die Eröffnung (bzw. solange es eben reicht), Einrichtung und auch Renovierung mit eingerechnet. Im Nachhinein haben wir dann leider festgestellt, dass wir doch ein paar Dinge vergessen hatten. Trotzdem war unser Lehrer recht zufrieden mit uns, da wir die einzigen waren, die ihm die Bar komplett eingerichtet übergeben hätte. Bei den anderen war es scheinbar nur wichtig danach zu schauen, dass Getränke da sind, aber das bringt einem am Ende auch nichts, wenn die Gäste nirgend sitzen können und man keinen Ort hat, an dem mal alles aufbewahren kann bzw. wo die Gläser gespült werden könne. Allerdings haben andere Gruppen daran gedacht eine Küche samt Koch zu haben, damit die Kunden auch was zu essen bekommen. Bei uns gab es da nur Snacks.
Trotzdem war der Unterricht sehr interessant und ich freue mich schon drauf, wenn wir das nächste Mal weiter machen können und vielleicht dürfen wir auch noch andere Aktivitäten planen.
Donnerstag, 11. November 2010
Prozesse – Teil 3
So, in den letzten zwei Tagen habe ich euch bereits über Prozesse berichtet. Heute möchte ich gerne noch etwas näher darauf eingehen.
Manchmal gibt es bei Tätigkeiten den Fall, dass man verschiedene Möglichkeiten hat diese zu lösen. Als Beispiel:
Fahrrad im Lager suchen –> Fahrrad nicht gefunden
oder
Fahrrad im Lager suchen –> Fahrrad gefunden
Für diesen Fall wurden Symbole eingefügt. Diese Symbole stehen in unserem Beispiel für ein entweder oder auch XOR genannt. Es gibt diese Symbole auch als ODER und als UND.
Um das Ganze jetzt perfekt und wasserdicht zu machen, müssen noch zwei Dinge in unsere grafische Darstellung aufgenommen werden:
- Es muss deutlich werden, welcher Arbeitsplatz (= Organisationseinheit) für welche Funktion zuständig ist
- Daten und Informationen, die genutzt werden (z.B. die Aufträge) oder die man verändert (z.B. Lagerbuch) müssen dargestellt werden (= Informationsobjekte)
Wir müssen uns an folgende Regeln zur Abbildung eines Geschäftsprozesses halten:
Allgemeine Regeln
- Alle Ereignisse, Funktionen und Konnektoren müssen über Linien miteinander verbunden sein
- Ein Prozess beginnt und endet immer mit einem Ereignis
Ereignisse
- Ereignisse dürfen nicht direkt miteinander verbunden sein
- Ein Ereignis hat nur einen Eingangs- und einen Ausgangspfeil
- Ein Ereignis folgt und/oder geht einer Funktion voraus
Funktionen
- Funktionen dürfen nicht direkt miteinander verbunden sein
- Eine Funktion hat nur einen Eingangs- und einen Ausgangspfeil
- Eine Funktion folgt und/oder geht einem Ereignis voraus
Konnektoren
- ODER- bzw. XOR-Konnektoren dürfen nicht einem Ereignis folgen
Informationsobjekte
- Informationsobjekte werden ausschließlich an Funktionen geknüpft
Organisationseinheiten
- Organisationseinheiten werden Funktionen zugeordnet
- Organisationseinheiten beschreiben Stellen, keine Mitarbeiter
Mittwoch, 10. November 2010
Prozesse – Teil 2
Wie gestern bereits von mir geschrieben haben wir uns in BWL um Prozesse gekümmert. Heute möchte ich an der Stelle weiter machen, an der ich gestern aufgehört habe.
Nachdem wir den Text gelesen haben, haben wir uns gemeinsam überlegt, was in dem Gespräch alles schief gelaufen ist. Als aller erstes sind wir darauf gekommen, dass Marco sich die Angaben von Frau Napp hätte notieren sollen. Im weiteren Verlauf kann man den Text Punkt für Punkt durchgehen und sieht dann, an welchen Stellen die Fehler lagen. Zum einen hat Frau Napp Marco nicht gesagt, dass er seine Arbeitszeit erfassen soll und welche Ersatzteile er in welches Fahrrad eingebaut hat, hat er auch nicht notiert, weil man es ihm nicht gesagt hat. Desweiteren sieht man, dass Marco zu viel Arbeit gemacht hat, indem er die Bremsen geölt hat. Dies wiederum müsste man dem Kunden in Rechnung stellen, was man nicht machen kann, wenn der Kunde dies nicht wünscht. Außerdem hat er das Lagerbuch mit verschmierten Fingern angefasst, obwohl ihm Frau Napp erklärt hat, dass es im Büro bleiben soll, damit es nicht dreckig wird. Damit ist dann natürlich nicht nur der Dreck in der Werkstatt gemeint, sondern auch der Dreck, den man nach der Arbeit in der Werkstatt an den Händen hat, wie in diesem Fall das Öl. Außerdem hat Marco noch vergessen die Bremsen festzuschrauben, was ein wichtiger Punkt seiner Aufgaben war.
Im folgenden haben wir einen Prozess erstellt, in dem alle Punkte Schritt für Schritt aufgezeigt werden, damit Fehler wie eine ungünstige Reihenfolge des Arbeitsablaufes und das auslassen nötiger Tätigkeiten ausgeschlossen werden.
Auftrag erfassen –> Fahrrad im Lager suchen –> Fahrrad in die Werkstatt bringen –> Fehler laut Auftrag ermitteln –> defekte Teile ausbauen –> defektes Teil identifizieren –> im Lager Teil entnehmen & ins Lagerbuch eintragen –> Einbau durchführen –> Reparaturzeit und Teile im Auftrag vermerken –> Fahrrad ins Lager bringen
Das war jetzt ein recht kurzer Prozess, der nur aus den Anweisungen besteht. Es gibt auch Prozesse, die eine Art Checkliste haben. Somit schaut man dann, was gemacht werden muss und hakt danach sozusagen die Aufgabe ab, dass sie erledigt ist.
Dienstag, 9. November 2010
Prozesse – Teil 1
In BWL haben wir uns diesmal mit Prozessen beschäftigt. Dazu haben wir folgenden Text gelesen:
Der Schüler Marco Reich ist begeisterter Mountainbiker. Das nötige Kleingeld dafür will er sich nebenher im Fahrradgeschäft von Karla Napp verdienen. Der Betrieb besteht aus Frau Napp, dem Verkäufer Reinke, der auch für die Reparaturannahme zuständig ist und Frau Krummbiegel für Sekretariats- und Buchhaltungsarbeiten. Frau Napp kümmert sich um den Einkauf der Fahrräder und Ersatzteile sowie die Reparatur.
Napp: Also Marco, pass mal auf! In diesem Ordner sind die Reparaturaufträge für die Fahrräder. Ein Auftrag enthält immer eine Schadensbeschreibung. Du suchst Dir dann das entsprechende Rad im Lager heraus, bringst es in die Werkstatt und reparierst es. Denk aber dran, die Bremsen zu prüfen. Ersatzteile holst Du Dir vor der Reparatur aus dem Lager und notierst sie hier im Büro im Lagerbuch in der Spalte “Entnahme”. Lass’ aber den Ordner im Büro liegen, damit er nicht dreckig wird. Ich hab jetzt einen Termin mit einem Vertreter der Firma Schiwago, fang einfach mal an!
Zwei Stunden später…
Napp: Na Marco, wie geht’s voran?
Marco: Läuft gut, ich hab schon 5 Fahrräder repariert.
Napp: Klasse, dann schreib’ ich schon mal die Rechnungen. Wie lange hast Du denn für die Reparaturen gebraucht und welche Ersatzteile hast Du ausgetauscht?
Marco: Aber Chef, Sie haben mir nicht gesagt, das ich die Zeit aufschreiben soll. Die Ersatzteile hab’ ich nur im Lagerbuch vermerkt, aber bei welchem Fahrrad ich was eingebaut habe… Zumindest hab’ ich noch schnell alle Ketten frisch geölt!
Napp: Nein, das kannst Du den Leuten doch nicht in Rechnung stellen, wenn sie das gar nicht haben wollten! Iiiiiih, im Lagerbuch hast Du ja ganz eklige Fingerabdrücke in Öl hinterlassen, ich hab Dir doch gesagt, dass Du die Einträge vor der Reparatur machen sollst, nicht hinterher mit verschmierten Pfoten! Na ja, schaun wir uns mal die Räder an… Schau mal, hier hast Du vergessen, die Bremsen festzuschrauben!
Marco: Sorry, aber das konnte ich mir vorhin wirklich nicht alles merken. Vielleicht hätte ich mir das ja alles notieren sollen.
Nachdem wir den Text gemeinsam gelesen haben ging es darum erst einmal festzustellen, was alles falsch gelaufen ist und wie man es besser machen kann.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Ökonomisches Prinzip
In der letzten BWL Stunde haben wir uns noch ein bisschen mit dem ökonomischen Prinzip befasst. Um ganz genau zu sein mit dem Maximalprinzip (Haushaltsprinzip) und dem Minimalprinzip (Sparprinzip).
Beim Maximalprinzip heißt es: Es verlangt, dass mit gegebenen Mitteln eine möglichst hohe Leistung erzielt wird.
Beim Minimalprinzip heißt es: Es verlangt, dass eine vorgegebene Leistung mit möglichst geringen Mitteln erzielt wird.
Dazu hat uns unser Lehrer auch ein paar Aufgaben geben. Ich möchte euch nun 2 dieser Aufgaben aufzeigen und versuchen es euch somit zu verdeutlichen, was damit gemeint ist.
1) Zur Produktion von Kaffeeautomaten stehen einem Unternehmen 50.000 € für den Einsatz von Produktionsfaktoren zur Verfügung. In der Vergangenheit produzierte das Unternehmen mit 50.000 € 4.000 Automaten.
Durch die Wahl eines günstigeren Produktionsverfahrens gelingt es dem Unternehmer, bei gleichem Mitteleinsatz den Produktionsertrag auf eine Menge von 4.800 Kaffeeautomaten zu steigern.
Das ist das Maximalprinzip, da die Leistung (50.000 €) feststeht und das Ergebnis durch das günstigere Produktionsverfahren höher wird.
2) Eine Organisation, die sich dem Schutz der Umwelt widmet, wirbt um Spenden mit dem Hinweis, dass bei gleichem Spendenaufkommen die Kosten für Verwaltung von 0,8% auf 0,5% des Spendenaufkommens reduziert werden konnten.
Das ist das Minimalprinzip, da die Spenden fest sind und die Kosten gesenkt werden sollen.
Ich hoffe, dass ihr jetzt ein bisschen besser versteht was mit den beiden Prinzipen gemeint ist.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Organisation im Industriebetrieb
Heute möchte ich euch ein bisschen was über meinen BWL-Unterricht erzählen. Dabei haben wir uns diesmal mit Begrifflichkeiten aus dem Industriebetrieb beschäftigt.
Im folgenden habe ich euch eine Tabelle zusammengestellt mit den Begriffen und den jeweiligen Beschreibungen dazu.
| Begriff | Beschreibung |
| Organisation | ist die dauerhafte Regelung vom Aufbau und Ablauf betrieblicher Aufgaben |
| Aufbauorganisation | bildet das hierarchische Gerüst einer Organisation |
| Ablauforganisation | bezeichnet in der Organisationstheorie die Ermittlung und Definition von Arbeitsprozessen |
| Stelle | ist der Aufgabenbereich einer oder mehrerer Personen |
| Organigramm | ist eine grafische Darstellung der Aufbauorganisation |
| Objektprinzip (Objektbezogen) | ist ein Organisationsprinzip, im Rahmen von Aufgabenanalyse & Aufgabensynthese, welches sich am Aufgabenmerkmal Objekt orientiert |
| Verrichtungsprinzip (Tätigkeitsbezogen) | werden alle artgleichen Betriebsmittel in einer Werkstatt zusammengefasst |
| Aufgabenanalyse | die gedankliche Aufgliederung einer Gesamtaufgabe in analytische Teilaufgaben |
| Aufgabensynthese | baut auf der Aufgabenanalyse auf und fasst die Teilaufgaben nach bestimmten Kriterien zusammen |
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Der Begriff der BWL
Was sind Unternehmen? – Unternehmen sind planmäßig organisierte Wirtschaftseinheiten, in denen Güter bzw. Dienstleitungen beschafft, verwertet, verwaltet und abgesetzt werden.
Worauf bezieht sich der Begriff “Betriebswirtschaftslehre”? – Die BWL ist eine Wissenschaft, die sich mit der Unternehmung beschäftigt.
Wirtschaftliches (Ökonomisches) Prinzip – Wirtschaftsgüter sind knapp. Darum bemühen sich Menschen, sie sparsam und vernünftig einzusetzen (Rational- oder Vernunftprinzip).
Wirtschaftssubjekte – Die privaten Haushalte stellen den Unternehmen so genannte Produktionsfaktoren zur Verfügung. Hierunter versteht man Arbeit, Boden und Kapital. Von besonderer Bedeutung in diesem Zusammenhang ist die menschliche Arbeitskraft, die für die Produktion von Gütern und Dienstleistungen in Unternehmen notwendig ist. Diese werden dann wiederum den privaten Haushalten zum Kauf angeboten. Damit die Menschen die Güter erwerben können, ist das Vorhandensein von Geld notwendig. Dieses erhalten sie in Form von Einkommen, das die Unternehmen ihnen als Entschädigung für die Inanspruchnahme der Produktionsfaktoren, z.B. Lohn oder Miete, bezahlen. Das zur Verfügung stehende Einkommen wird zur Bedürfnisbefriedigung eingesetzt, indem die hergestellten Produkte gekauft werden oder es für spätere Anschaffungen gespart wird. Mit den erzielten Einnahmen können die Unternehmen neue Güter produzieren. Es könnte der Eindruck entstehen, dass dieser Kreislauf völlig unproblematisch abläuft. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ein Grund dafür ist beispielsweise die unterschiedliche Zielverfolgung der Beteiligten. Die Unternehmen streben nach möglichst hohen Gewinnen, was heißt, dass sie die hergestellten Güter nicht zum Selbstkostenpreis anbieten, sondern Gewinnaufschläge vornehmen. Die privaten Haushalte hingegen wollen einen möglichst großen Nutzen aus ihrem Einkommen ziehen, also viele Bedürfnisse befriedigen. Sie werden daher nicht jeden Preis für ein Gut akzeptieren.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Ein interessanter Schultag
So, es ist mal wieder Zeit euch von meinem Tag zu erzählen. Heute kommt mein Blog etwas später, da ich noch immer im Betrieb bin. Wir haben diese Woche nämlich unser Schichtsystem eingeführt und bei diesem gilt, wenn man für die Früh- oder Spätschicht eingeteilt ist, muss man seine Arbeitszeiten einhalten, bzw. man darf auch früher kommen oder länger bleiben, um noch weitere Stunden angerechnet zu bekommen. Am Ende der Woche sollen 40 Stunden im Programm stehen. Das ist der Grund, warum ich heute nach der Schule noch arbeiten gekommen bin. Ich versuche jetzt schon ein paar Stunden raus zu holen, damit ich dann am Freitag nach der Schule nach Hause gehen kann.
Heute früh haben wir uns in BWL haben wir uns über BWL im Allgemeinen unterhalten. Da hätten wir zum einen den Begriff Betrieb. Dieser wurde uns wie folgt erklärt: “Der Betrieb ist eine unselbstständige, organisatorische Einheit zur wirtschaftlichen Erstellung und Verwertung von Wirtschaftsgütern.” Des weiteren wurde uns gesagt, dass man folgendes unter wirtschaften versteht: “Unter wirtschaften werden alle Tätigkeiten verstanden, die bewusst der Bedürfnisbefriedigung durch Güter dienen, unter der Rahmenbedingung der Knappheit von Gütern.” Ebenfalls unterhalten haben wir uns über das Maximalprinzip, welches auch Haushaltsprinzip genannt wird, bei dem mit gegebenen Mitteln eine möglichst hohe Leistung erzielt wird. Im Gegensatz dazu steht das Minimalprinzip, das auch Sparprinzip genannt wird, bei dem eine vorbestimmte Leistung mit möglichst geringen Mitteln erzielt wird. An einem Beispiel lässt sich das gut erklären:
Vollgetankter PKW: Ziel: mit vollem Tank möglichst viele km fahren.
Fahrt von Stuttgart nach Hannover (ca. 500 km): Ziel: die gegebene Strecke so fahren, dass möglichst wenig Treibstoff verbraucht wird.
In SAE haben wir uns dann mit der Typkonvertierung beschäftigt. Dabei haben wir die Variablen int und string in double umgewandelt. Leider konnte ich letzte Woche aus betrieblichen Gründen nicht zur Schule gehen, weshalb ich jetzt eine Lücke habe und schauen muss, dass ich ab sofort wieder beim Stoff mitkomme und somit meine Lücke wieder aufarbeiten kann.
Heute Nachmittag bin ich wie bereits erwähnt noch zur Arbeit gefahren, damit ich noch ein paar Stunden nachholen bzw. vor arbeiten kann. Also habe ich mich den restlichen Tag noch mit unseren Quartalsangeboten beschäftigt. Dabei habe ich bereits letzte Woche die neuen Produkte der Kategorie hinzugefügt und habe mich heute darum gekümmert das die alten Produkte aus der Kategorie genommen wurden.
Außerdem habe ich mich noch darum gekümmert die Produkte für den neuen DocCheck Shop Newsletter zu bearbeiten und einzufügen.
So, damit habe ich euch heute doch noch ganz viel über meinen Tag erzählen können.
Freitag, 24. September 2010
Schule
Heute hatten wir unseren zweiten Schultag und dieser begann mit unserer ersten Schulstunde bei unserer Klassenlehrerin. Wie nicht anders zu erwarten war, haben wir eine Vorstellrunde gemacht. Dabei wurden wir in zweier Gruppen eingeteilt, in denen wir uns gegenseitig zu verschiedenen Sachen wie Alter, Wohnort, Hobbys etc. befragt haben, damit wir uns danach gegenseitig vor der Klasse vorstellen konnten. Danach haben wir uns noch etwas über Höflichkeit im Alltag unterhalten und sind noch die ganzen organisatorischen Sachen durchgegangen.
In ITS haben wir mit Frau Gulde erst einmal besprochen, wie das so ablaufen wird im nächsten Jahr. Danach sind wir direkt in den Unterricht eingestiegen und haben uns über die Grundlagen der Digitaltechnik unterhalten. Nachdem wir die analogen und digitalen Signale durchgegangen sind, haben wir uns mit Zahlensystemen beschäftigt. Dabei ging es um das Dezimale Zahlensystem, das Dualsystem und das Hexadezimalsystem. Allerdings haben wir dabei alles nur kurz angeschnitten und werden dann in der nächsten ITS Stunde noch genauer darüber reden.
Zu guter Letzt hatten wir noch BWL. Wie bereits am Dienstag angefangen, haben wir uns heute noch einmal mit dem Unternehmens-Spiel beschäftigt. Dabei haben uns noch das dritte und vierte Quartal gefehlt. Wie meine Gruppe erwartet hatte, haben wir im dritten Quartal fast alles verkaufen, aber leider haben wir nicht wirklich viel Gewinn gemacht, weshalb wir nicht aus dem Minus raus kamen. Im letzten Quartal, hätten die Unternehmen miteinander reden dürfen und sich bezüglich der Preise austauschen dürfen. Allerdings hat kein Team darauf zurück gegriffen, weshalb Preise zwischen 120 und 180 Euro dabei raus kamen. Und genau das war dann das Problem, weshalb alle Teams am Ende Minus gemacht haben und der Markt zerstört wurde.
So, jetzt ist erst einmal Wochenende. Man liest sich dann wieder am Montag.
Donnerstag, 23. September 2010
Ein weiterer Tag neigt sich dem Ende
Was soll ich euch nur erzählen? Ganz ehrlich habe ich keine Ahnung, was ich zum heutigen Tag so schreiben soll, da es nicht wirklich was zu erzählen gibt. Naja, aber ich denke, was jeder von euch weiß ist, dass heute Donnerstag ist.
Das Wochenende naht bereits wieder und wir haben einiges zu tun. Im Grunde genommen versinken wir fast in Arbeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein muss.
Diese ganze Woche war im Grunde genommen ist sonderlich abwechslungsreich und genau das ist der Grund, weshalb ich inzwischen nicht mehr weiß, was ich euch noch schreiben soll. Meine Tage sehen alle gleich aus: Shoptuning, Kundenbetreuung und Monatsauswertung.
Ein wenig Abwechslung kommt diese Woche aber trotzdem noch dazu. Die erste Abwechslung kam am Dienstag, als wir unseren ersten Schultag hatten und unsere Klasse und ein paar unserer Lehrer mal ein bisschen kennen lernen konnten. Die zweite Abwechslung kommt morgen, wenn wir dann wieder Schule haben. In der ersten Stunde werden wir das erste Mal unsere Klassenlehrerin im Unterricht haben. Danach haben wir das erste Mal ITS, auf das ich auch schon gespannt bin. Aber wirklich freuen tu ich mich morgen auf BWL, wenn wir unser Spiel von Dienstag weiter machen und endlich erfahren, wie wir in unseren einzelnen Unternehmen abgeschnitten haben und wie wir dann das 4. Quartal beenden werden.
Genauere Informationen zur Schule werdet ihr dann morgen von mir erhalten.